Neue Adresse

ACHTUNG: Wir sind umgezogen. Sie finden uns ab 10.04.2017 in der Jahnstraße 5 in Schwebheim.

Bewegungstherapie & Krankengymnastik

Bewegungstherapie

Physiotherapie kann Erkrankungen durch aktive oder passive Bewegung heilen oder vorbeugen. Von der aktiven Bewegung ist die Rede, wenn der Patient selbstständig Bewegungen ausführt. Wenn äußere Kräfte genutzt werden (zum Beispiel Führung der Bewegung durch den Therapeuten), spricht man von der passiven Bewegung.

Krankengymnastik

Krankengymnastik ist ärztlich verordnete Bewegungstherapie. Sie wird mit speziellen Behandlungstechniken bei Fehlentwicklungen oder Funktionsstörungen organischer Art oder als Folge psychischer Störungen angewandt. Bestandteil der Behandlung ist die Information, Motivation und Schulung des Patienten über gesundheitsgerechtes und auf die Störung der Körperfunktion abgestimmtes Verhalten. Zu den Aufgaben des Krankengymnasten gehört auch die gezielte Schulung des Patienten im Gebrauch seiner Hilfsmittel.

Krankengymnastik mit Gerät

“Krankengymnastik mit Gerät” (KGG) ist ein Synonym für eine abgespeckte Form der Medizinischen Trainingstherapie. Es handelt sich hierbei um ein auch für gesetzlich versicherte Patienten verordnungsfähiges Heilmittel, welches einer besonderen Zulassung durch die Krankenkassen und einer speziellen Praxisausstattung bedarf.

Verordnungsfähig ist die KGG für festgelegte Beschwerdebilder, denen eine primäre Kräftigung der Muskulatur laut der Heilmittelrichtlinien zugeordnet wird. Vorgesehen ist die KGG seitens der Krankenkassen als Gruppentherapie. Sollte sich jedoch keine Gruppe von Patienten ergeben, bieten wir diese Leistung gleichfalls als Einzelbehandlung an.

Alle Therapeuten unserer Praxis sind für die Durchführung dieser Leistung qualifiziert. Die Ausstattung unserer Praxis umfasst ein Mehrfaches des von den Krankenkassen geforderten Mindeststandards.


Krankengymnastik Neuro  (KG-Neuro)

KG-Neuro istKrankengymnastik auf neurophysiologischer Basis. Dabei werden unter Berücksichtigung der sensomotorischen Ausfälle Behandlungsverfahren eingesetzt, die unter Ausnutzung der vorhandenen Mechanismen des Nervensystems Bewegungsmuster verbessern oder zur Norm zurückführen sollen.

Diese Behandlung ist insbesondere angezeigt beizentralen Störungen nach Schädel- Hirntrauma und Apoplexie, bei Multipler Sklerose, bei Funktionsstörungen durch Amyothrophische Lateralsklerose (ALS), Morbus Parkinson, Querschnittlähmungund bei peripheren Störungen, Muskeldystrophie, Meningomyelocele (MCC), bei komplexen neurologischen Syndromen mit definierten Ausfällen und bei ausgedehnten Folgen von Polytraumen mit Funktionsstörungen an zumindest zwei Gliedmaßen oder Rumpf und einer Gliedmaße.